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Sonntag, 7. Juli 2019

Leuchttürme im Hohen Norden


Der Leuchtturm von Pilsum in Ostfriesland - Der 1888 erbaute Pilsumer Leuchtturm gilt als Wahrzeichen der Krummhörn. Mit seinen ca. 11 m Höhe und seinen 28 Stufen ist der kleine gelb-rote Turm zum Hauptdarsteller der Kinderbuchreihe "Lükko Leuchtturm" von Bernd Flessner, zur Kulisse von Otto Waalkes‘ berühmten Kinofilm und zu einem Ort geworden, an dem sich verliebte Paare das Ja-Wort geben. Jährlich finden im Pilsumer Leuchtturm ca. 200 Trauungen statt.

Wermutstropfen: Der Pilsumer Leuchtturm wird ausschließlich im Rahmen von Gästeführungen geöffnet.

Ottos Leuchtturm im Kleinformat

Den Leuchtturm, in dem der Komiker Otto Waalkes im Film "Otto der Außerfriesische" hauste, gibt es auch en miniature für den eigenen Garten.


Der Leuchtturm von Campen


Der Campener Leuchtturm wird auch gerne als kleiner Bruder des Pariser Eiffelturms bezeichnet. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die beiden Türme im gleichen Jahr erbaut wurden.

Die dreibeinige, rot-weiß gestrichene Stahlbeinkonstruktion wurde nach vier Jahren Bauzeit im Jahre 1892 fertiggestellt und ist mit einer erstaunlichen Höhe von 65 Metern der höchste Leuchtturm der Bundesrepublik Deutschland.

Noch heute zeigt das Leitfeuer Campen der Schifffahrt auf der Ems die Wege zur Seehafenstadt Emden, Leer, Papenburg und Delfzijl.

Leuchtturm Arngast im Jadebusen


Der Leuchtturm Arngast ist ein 36,27 Meter hoher Leuchtturm im Jadebusen, einer großen Meeresbucht im Südteil der Nordsee. Der in den Jahren 1909 und 1910 erbaute Leuchtturm wird vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven betrieben.

Freitag, 5. Juli 2019

Themenerweiterung des Blogs


Wir haben uns entschlossen, diesen Blog um das Spektrum Reise zu erweitern, wenn möglich mit einem Bezug zum Thema Garten.

Burg Berum in Ostfriesland


Vor allem durch die im Ort gelegene gleichnamige Burg zählt Berum zu den bedeutendsten Stätten ostfriesischer Geschichte. Erstmals wird der Ort im Jahre 1408 als Berne oder Berum erwähnt, dürfte aber weitaus älter sein. Im Mittelalter stand im Ort ein so genannter Uthof, also ein festes Vorwerk eines Hof- und Herdbesitzers in der Norder Geest. Der Ort entwickelte sich schon früh zum Sitz ostfriesischer Häuptlinge. Bereits ab dem Jahr 1310 ist die Anwesenheit der Familie Sidtzen (andere Schreibweisen: Syrtza oder Sytze) auf einem Vorläufer der heutigen Burg nachgewiesen. Für das Jahr 1387 ist dies Marten, der mit der Tochter des Östringer Häuptlings Popke Inen verheiratet war. Im 15. Jahrhundert erbten die Cirksena die Burg und ließen sie zu einem Schloss ausbauen, das sie später als Witwensitz der Familie nutzten. Am 28. Januar 1600 wurde auf der Burg der „Berumer Vergleich“ unterzeichnet, in dessen Folge das Harlingerland endgültig zu Ostfriesland kam. Als am 25. Mai 1744 Carl Edzard, der letzte ostfriesische Fürst aus dem Hause Cirksena, starb, machte König Friedrich II. von Preußen sein Nachfolgerecht geltend, das in der Emder Konvention geregelt war. Fortan gab es für den Witwensitz keine Verwendung mehr, so dass er 1764 bis auf die Vorburg abgebrochen und das kostbare Inventar versteigert wurde. Die Burg Berum wird erstmals im Jahre 1310 urkundlich erwähnt. Wann genau sie errichtet wurde, ist bis dato unbekannt. Heute befindet sich die Anlage im Privatbesitz und dient als Gästehaus, in dem zum Beispiel im Sommer 2006 Bundespräsident Horst Köhler seinen Sommerurlaub verbrachte.

Landschaftsgarten Burg Berum

"Zwischen Wall und Gefängnishof" geht man heute durch die historischen Gärten. Es finden sich Elemente barocker Gartengestaltung – wie etwa die spiegelsymmetrische Anlage, die Rabatten aus Buchsbaum oder das mittig angelegte "Auge". So finden Sie im Frühjahr ein Meer von Schneeglöckchen, Narzissen, Storchenschnabel. Später erfreuen Flieder, Ginkgo biloba, der Losbaum (Clerodendrum trichotomum) und andere besondere Gehölze in den Gartenräumen. In jedem Jahr finden auch Veranstaltungen statt.